Die analytica 2026 liegt hinter uns und wir nehmen unsere dafür entwickelte Botschaft mit dem positiven Feedback wieder mit nach Hause: Das Labor als isolierter Arbeitsplatz gehört der Vergangenheit an. Was wir auf der Messe in München gezeigt haben, ist ein Labor, wie es heute schon einsatzbereit ist – vernetzt, transparent, effizient.

Wir als Laboreinrichtungshersteller haben unseren Messestand bewusst als lebendiges Beispiel gestaltet. Nicht nur als Showroom für einzelne Produkte, sondern als reales Anwendungsszenario, in dem Infrastruktur, Geräte und Daten gemeinsam gedacht werden.

Infrastruktur als Plattform – was das konkret bedeutet

Laborinfrastruktur endet nicht beim Möbel. Laborabzüge, Arbeitsflächen und Medienversorgungen sind die Basis. Wenn sie mit Geräten, Softwaresystemen und Sicherheitstechnik zusammenspielen, entsteht echter Mehrwert. Genau das war unser Ansatz auf der analytica.

Drei Partner, ein System

Wir hatten auf unserem Stand drei starke Partner dabei, die diesen Gedanken mit Leben gefüllt haben:

  • Siemens zeigte, wie sich der Zustand eines Labors digital sichtbar machen lässt – von Energiedaten einzelner Geräte über Probentracking im LIMS bis hin zur Raumsteuerung über den Smart Room Operator. Und auch beim Thema Sicherheit liefert Siemens eine integrierte Lösung: Das Sinorix al-deco Löschsystem erkennt Brände im Laborabzug automatisch und bekämpft sie direkt am Entstehungsort – ohne manuelles Eingreifen, mit minimalem Schaden. Das Ergebnis des Gesamtpakets: weniger Informationsverluste, schnellere Abläufe, klare Dokumentation – und ein Höchstmaß an Sicherheit.
  • C. Gerhardt integrierte den VAPODEST 500 – ein automatisiertes Destillationssystem – direkt in unseren Laborabzug. Verbunden mit dem Siemens-System wurden Proben digital erfasst, verfolgt und ausgewertet. Ein Beispiel aus der echten Laborpraxis: weniger manuelle Schritte, vollständige Rückverfolgbarkeit.
  • Liebherr Professional Appliances ergänzte das Szenario mit einem Unterbau-Laborkühlschrank, der direkt in die Köttermann Laborzeile integriert ist – überwacht über Siemens-Technologie, mit präziser Temperaturführung und automatischer Alarmierung. Kühlen, lagern und überwachen, ohne Medienbrüche.
Was das für die Laborplanung bedeutet

Wer heute ein Labor plant oder modernisiert, profitiert von genau diesem Ansatz: Wenn Infrastruktur, Geräte und Datensysteme von Anfang an aufeinander abgestimmt werden, entstehen keine Insellösungen – sondern ein System, das wächst, dokumentiert und schützt.

Als Hersteller von Laborinfrastruktur sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Plattform zu schaffen. Die richtigen Partner zu finden und zu integrieren. Und Lösungen anzubieten, die im Laboralltag wirklich funktionieren.

Neugierig auf ein vernetztes Labor?

Wenn Sie sehen möchten, wie ein solches Gesamtsystem für Ihre spezifische Situation aussehen könnte, sprechen Sie uns gern an. Wir zeigen Ihnen, was heute möglich ist.

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    Abzugstechnologien im Fokus auf der analytica

    Laborabzüge sind unverzichtbar für sicheres Arbeiten. Gleichzeitig zählen sie zu den größten Energieverbrauchern im Labor. Steigende Energiekosten, verbunden mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen verschärfen den Zielkonflikt Sicherheit und Ressourcenschonung spürbar. Gefragt sind daher Lösungen, die das Thema Arbeitssicherheit nicht relativieren, sondern sie, wenn möglich, verbessern und dabei Energieeffizienz transparent werden lassen.

    Genau an diesem Punkt setzt die Entwicklung moderner Abzugstechnologien an.

    Warum Laborabzüge heute neu bewertet werden müssen

    Laborabzüge sind über Jahrzehnte hinweg nach einem klaren Prinzip betrieben worden: maximale Sicherheit durch hohe und konstante Luftvolumenströme. Dieses Prinzip gerät zunehmend an seine Grenzen. Denn was früher als robuste Sicherheitsreserve galt, entwickelt sich heute zu einem wesentlichen Kosten- und Nachhaltigkeitsfaktor im Laborbetrieb. In vielen Laboren entfallen 40 bis 60 Prozent des Gesamtenergie­verbrauchs auf Lüftung und Abluft.

    Der Anspruch an wirtschaftlich tragfähige Laborstrukturen macht deutlich: Sicherheit allein reicht als Bewertungsmaßstab nicht mehr aus. Laborabzüge müssen heute zusätzliche Anforderungen erfüllen – sie sollen sicher, energieeffizient und betrieblich steuerbar sein. Damit rückt ihre Rolle im Gesamtsystem Labor neu in den Fokus.

    Die Neubewertung ist deshalb keine technologische Spielerei, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wer Laborabzüge weiterhin isoliert betrachtet, verschenkt erhebliche Potenziale bei Betriebskosten und CO₂-Reduktion. Gefragt sind Lösungen, die Sicherheit normenkonform und besser gewährleisten und gleichzeitig aktiv zur Optimierung des Laborbetriebs beitragen.

    Die entscheidende Frage lautet folglich nicht mehr, ob Energie eingespart werden kann, sondern wie sich Sicherheit und Effizienz dauerhaft miteinander verbinden lassen, ohne den Arbeitsalltag im Labor zu verkomplizieren.

    Effizienz entsteht im Labor durch Zusammenspiel – nicht durch Verzicht

    Moderne Abzugstechnologien verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Statt pauschal hohe Luftvolumenströme bereitzustellen, wird die Abluft bedarfsgerecht geregelt. Entscheidend sind dabei drei Faktoren:

    • Strömungstechnisch optimierte Abzugskonstruktionen, die Sicherheit auch bei reduzierten Luftmengen gewährleisten
    • Intelligente Abluftregelsysteme, die den Volumenstrom dynamisch an die Frontschieberstellung anpassen
    • Digitale Steuerungs- und Monitoringlösungen, die Verbräuche transparent machen und Anpassungen digital umsetzen lassen.

    So entsteht Sicherheit nicht durch „mehr Luft“, sondern durch technisch präzise Auslegung und intelligente Regelung.

    Luftvolumenstrom des EcoPlus Laborabzugs
    Einsparpotenzial beim EcoPlus Laborabzug

    Messefokus: Abzugstechnik, die Energie messbar spart

    Auf der internationalen Fachmesse analytica in München zeigen Köttermann und Siemens im März 2026 gemeinsam, wie sich Laborabzüge als Teil eines vernetzten Systems verstehen lassen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, die im laufenden Laborbetrieb Wirkung entfalten.

    Drei zentrale Aspekte stehen dabei im Fokus:

    1

    Sicherheit bleibt nicht verhandelbar
    Die Einhaltung aller relevanten Normen und Schutzziele bildet weiterhin die Grundlage – ergänzt durch eine intelligente Strömungstechnik, die Sicherheit auch bei reduziertem Luftbedarf gewährleistet.

    2

    Energieeffizienz wird planbar
    Variable Volumenstromsysteme, automatische Frontschieberfunktionen und bedarfsgerechte Regelstrategien senken den Energieverbrauch spürbar – ohne Mehraufwand für das Laborpersonal.

    3

    Transparenz schafft neue Handlungsspielräume
    Durch integrierte Mess- und Monitoringfunktionen werden Energieverbräuche sichtbar. Das ermöglicht fundierte Entscheidungen für nachhaltige Laborstrategien, von der Betriebsoptimierung bis zur langfristigen Planung.

    Von der Einzelkomponente zum Gesamtkonzept

    Der Mehrwert moderner Abzugstechnik entsteht nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Gebäudetechnik, Steuerung und Nutzungskonzept. Genau hier setzt der gemeinsame Ansatz von Köttermann und Siemens an: Abzugstechnik wird als integraler Bestandteil eines zukunftssicheren Labors gedacht.

    Einladung zum fachlichen Austausch

    Die analytica bietet Raum für Dialog: über technische Lösungen, über konkrete Einsparpotenziale und über die Frage, wie Labore heute so geplant und betrieben werden können, dass sie den Anforderungen von Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gleichermaßen gerecht werden.

    Wer sich intensiver mit diesen Themen beschäftigt, findet hier nicht nur Technik, sondern Ansätze, die sich direkt in die Praxis übertragen lassen.

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